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Die besten Kochbücher für Fisch & Meeresfrüchte

präsentiert vonMarine Stewardship Council (MSC)
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SUSHI
Der Deutsche Kochbuchpreis - GOLD

Ø 8.9

SUSHI

Lieblingsrezepte für zu Hause

Autor/-in: Verlag: Hölker Verlag

Über 60 Rezepte von Kochbuch-Bestseller-Autor Stevan Paul („Meine japanische Küche") zeigen dir, wie du Sushi einfach selbst zubereitest. Ob du Neuling an der Sushi-Matte oder Stäbchen-Profi bist – dieses Kochbuch bietet alles, was du dafür brauchst.
Vegetarisch, … [weiterlesen]

Begründung der Jury:

Mit „Sushi“ legt Stevan Paul sein bereits drittes Buch zur japanischen Küche vor. Und wer sich vielleicht fragt, ob dafür nicht eine japanische Autorin oder ein japanischer Autor passender wäre, wird schnell eines Besseren belehrt.
Denn neben praktischen Tipps, Warenkunde, detaillierten Anleitungen und tollen klassischen Rezepten zeigt er vor allem, dass sich Sushi auch wunderbar neu interpretieren lässt: etwa durch Gunkan Maki mit Nordseekrabben, Nigiri mit Jakobsmuscheln und Limetten-Dashi oder sogar durch einen Sushi-Burrito.
Zudem gibt es diverse vegetarische Varianten und tolle Beilagen wie beispielsweise Queller-Salat. Frei nach „Modoki“ – ähnlich, aber anders.
Zunächst hat mich die Optik des Buches etwas irritiert; erinnert sie mich doch stark an die vergilbten oder nachkolorierten Fotos aus Mamas altem Grundkochbuch. Das hat auf den zweiten Blick aber einen vertrauten Charme.
Die klassischen Sushi-Formen und den Zusammenbau kann man Step by Step erlernen, das ist als Grundvoraussetzung sehr hilfreich. Die Kompositionen, die man auch vom Sushi-Shop kennt, werden mit vegetarischen Neuschöpfungen ergänzt – das erweitert die Sushi-Zielgruppe deutlich. Anstatt mit frischen, rohen oder auch gebratenen Jakobsmuscheln kann ich meine Nigiri nun mit gebratenen Scheiben von Kräuterseitlingen genießen. Das sieht toll aus und schmeckt fantastisch gut mit der selbstgemachten Sriracha-Mayo.
Alles Wichtige über Sushi, Beilagen und Dips findet man in diesem Buch in einer Hand – in der angenehm lockeren Art, die man von Stevan Paul kennt. So ist das Werk die ideale Ergänzung zu seinen beiden anderen Büchern zur japanischen Küche.
Ein Buch für alle, die bei Sushi vom Bestellen zum Selbermachen wechseln wollen. Stevan Paul und sein Team schaffen es mit warmen Bildern, präzisen Fotostrecken und detaillierten Anleitungen, aus der manchmal für Laien nahezu unzugänglichen Welt aus Fisch und Reis eine für die Leser*innen schnell zu erlernende Wohlfühlküche zu etablieren. Vegetarisch-vegane Rezepte sind gut erkennbar ausgewiesen und auch eher westliche, in Japan gänzlich unbekannte Kreationen finden hier eine Bühne.
Wer nicht allzu tief einsteigen möchte, sondern schnelle Rezept-Erfolge sucht, findet hier eine praxistaugliche Anleitung. Wünschenswert wäre noch eine Zeitangabe zu den Rezepten. Sehr positiv hervorzuheben ist zudem ein Kalkulator für benötigte Mengen der Rohzutaten sowie Anekdoten und Fakten rund um die Geschichte des Sushi. Information, Genuss und Inspiration sind hier sehr gut ausbalanciert.
Ich liebe Sushi. Wie schön also, dass sich manche Dinge fügen und sich Stevan Paul in seinem dritten japanischen Werk mit der hohen Sushi-Kunst beschäftigt – und das auf seine wunderbar nahbare und einzigartig unterhaltsame Weise. Mir gefällt, dass er mir Lieblingsrezepte für zu Hause verspricht, inklusive einer Anleitung, die ich nicht nur sofort verstehe, sondern die mich veranlasst, gleich loszulegen. Der Reis ist mir nach seinem Rezept 1A gelungen, die Handgriff-Bilder geben dabei zusätzliche Sicherheit. Dank des Sushi-Kalkulators habe ich sofort eine Idee davon, wie viel am Ende dabei rauskommt. Bleibt also nur noch die Qual der Wahl: Die puristischen, ästhetischen Fotos machen es mir nicht leicht; am Ende gibt‘s Kohlrabi-Amazuzuke, ein gesäuertes, gesalzenes Knabbergemüse, drei Nori-Maki-Varianten und eine schnell gemixte Seidentofu-Mayo. Vorweg: Edamame. Die Sushi-Zutaten habe ich erstmal beim Asialaden meines Vertrauens gekauft. Was soll ich sagen: Die Anleitung zum Rollen war sehr hilfreich, meine Exemplare sahen ok aus und ich habe das Unperfekte zufrieden angenommen – geschmeckt hat es nämlich großartig. Schade, dass ich vor dem Kochen nicht bis zu Ende geblättert habe; dann wäre das süße Milchreis-Sushi mit Erdbeersauce von Seite 167 jetzt auch schon mein Lieblingsrezept.
Das Cover zeigt schon, wo es hingeht: Sushi verfolgt nicht den Anspruch, dem japanischen Vermächtnis an Schnittechniken, Reis-Perfektion und Fischvielfalt gerecht zu werden, sondern einen alltagstauglichen Zugang zu schaffen. „Freude für Zuhause“. Ein Einsteigerbuch! Das Besondere an diesem Buch ist, dass es Stevan Paul trotz niedrigschwelligem Ansatz gelingt, in vielen kleinen Anekdoten und Zwischentönen mehr Tiefe einzuflechten, als das Buch es auf den ersten Blick vermuten lässt. Wie mit einem trojanischen Sushi-Röllchen befördert er unter dem Deckmantel eines Beginner-Werks profundes Grundlagenwissen über die japanische Küche in neugierige Sushi-Köpfe. Hier ein bisschen Amazuzuke, da ein wenig Dashi, die Makrele wird traditionell sauer eingelegt. All das müsste ein Sushi-Buch dieser Kategorie nicht liefern. Man spürt durch alle Kapitel, dass es Stevan Paul wichtig war, seinen eigenen Anspruch und sein Wissen nicht aufzugeben. Dabei gelingt ihm ein beeindruckender Spagat zwischen eher unjapanischer Küchenparty-Designsprache und urjapanischer Präzision bei Zubereitung und Warenkunde.

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Marine Stewardship Council (MSC)

Marine Stewardship Council (MSC)

Der MSC ist Nachhaltigkeitspartner des Deutschen Kochbuchpreises für die Kategorie Fisch und Meeresfrüchte. Das blaue MSC-Siegel gibt Verbrauchern und Verbraucherinnen eine einfache Orientierung beim Fischkauf: Es kennzeichnet Fisch und Meeresfrüchte aus ökologisch nachhaltiger Fischerei und nicht überfischten Beständen.


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