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Die besten Kochbücher für internationale Küche

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Happy - weil diese Rezepte glücklich machen
Der Deutsche Kochbuchpreis - GOLD

Ø 9.0

Happy - weil diese Rezepte glücklich machen

Vegetarisch. Vegan. Asiatisch. 120 indisch-asiatisch inspirierte Rezepte

Autor/-in: Verlag: DK Verlag Dorling Kindersley

Meera Sodhas Wohlfühlküche, die alle glücklich macht• Vegane und vegetarische Gerichte zum Genießen: Das neue Kochbuch der Bestsellerautorin Meera Sodha• Saisonal und frisch: 120 vegetarische Rezepte aus der indischen, asiatischen und der Levante-Küche• … [weiterlesen]

Begründung der Jury:

„Happy – Weil diese Rezepte glücklich machen“ von Meera Sodha verbindet emotionale Tiefe mit handwerklicher Präzision. Ihre vegetarische, oft vegane Küche vereint indische Wurzeln, britische Alltagstauglichkeit und internationale Leichtigkeit. Drei Inhaltsverzeichnisse – nach Zutaten, Jahreszeiten und Zubereitungsarten – machen das Buch zu einem außergewöhnlich funktionalen Begleiter.
Gestaltung und Fotografie spiegeln die Haltung wider: ruhig, klar, authentisch. Sodhas Ton ist nahbar, präzise und ermutigend, ihre Rezepte sind zuverlässig und intuitiv. „Happy“ zeigt, wie Kochen zu Achtsamkeit und Lebensfreude führen kann – ein kluges, empathisches und inspirierendes Buch, das Maßstäbe in seiner Kategorie setzt.
Ich habe dieses Buch nach dem ersten Aufschlagen nicht mehr aus der Hand gelegt. Meera Sodha hat ihr bisher persönlichstes Werk herausgebracht. Daraus entstanden ist eine wirklich umfangreiche Rezeptsammlung aus unkomplizierten und wohligen Rezepten für den Alltag. Alle Rezepte sind vegetarisch oder vegan und kommen ohne komplizierte Techniken oder Zutaten aus, also oft easy im Ofen oder als One-Pot-Gerichte, meist auch ohne lange Kochzeit. Die Rezepte sind also tatsächlich umsetzbar für Abendessen unter der Woche. Positiv aufgefallen ist mir auch die Aufteilung der Kapitel nach Hauptzutaten. Die zwei Auberginen, die einen aus dem Gemüsefach vorwurfsvoll anstarren? Kein Problem: einfach das Auberginen-Kapitel aufschlagen. Die Hauptzutaten werden oft mit Zutaten ergänzt, die man in jedem gut sortierten Haushalt hat. Außerdem gibt es zwei weitere Verzeichnisse, zum Beispiel eines, das alle Gerichte nach Jahreszeiten geordnet auflistet. Meera achtet also auch auf Saisonalität, und obwohl es hauptsächlich asiatische Gerichte sind, sind die meisten Hauptzutaten auch in Deutschland verfügbar (z. B. Dill, Sellerie, weiße Bohnen, Kürbis). Das hat mich besonders überzeugt. Es gab nur wenige Rezepte, die mir schon bekannt vorkamen. Jede Seite hielt eine Überraschung bereit und regte zum Nachkochen an: undogmatische Geschmacksbomben, die Techniken, Saucen oder Zutaten aus unterschiedlichen asiatischen Küchen nutzen und die die britische Köchin mit ugandisch-indischen Wurzeln gekonnt neu kombiniert. Meera betont bei den einzelnen Rezepten die Anerkennung für die Menschen, die diese Techniken oder Rezepte mit ihr geteilt haben. So geht zeitgemäße „Fusion“-Küche. Ich bin ein absoluter Fan.
In ihrem vierten Kochbuch, das sich offiziell dem Thema Abendessen, im Grunde aber absoluten Lieblingsrezepten widmet, spricht die britische Food-Kolumnistin und Kochbuchautorin direkt zu Beginn ganz offen von ihrem Burnout. Damit hat sie mich direkt am Wickel, denn noch mehr als Hülsenfrüchte (erfreulicherweise mit ganzen zehn Rezepten vertreten), Auberginen (elf!) oder dieses unschlagbar grandiose Rezept für veganen Vanille-Käsekuchen auf einer der allerletzten Seiten liebe ich Ehrlichkeit und Authentizität. Im Zusammenspiel mit den zahlreichen ungemein inspirierenden Rezepten und der zeitlos schönen, intimen Foodfotografie eine unschlagbare Kombi. Dabei hat mich der Vorgänger, Asien vegetarisch, nicht ansatzweise so begeistert. Hier springt einen aus jeder Seite und jedem Teasertext eine vom Leistungsdruck gelöste, wieder zum Leben erwachte kreative Energie und Kochlust an. Wirklich neue, aufregende und stimmige Rezepturen mit eigener Handschrift zu entwickeln, ist schöpferische Schwerstarbeit – kein Wunder, dass dieser Prozess auf Dauer auspowern kann, und umso faszinierender, dass in diesem wohl persönlichsten aller ihrer Kochbücher bis auf sehr wenige Ausnahmen jedes Gericht ein Volltreffer ist. Das Buch ist schlicht und unaufgeregt in Konzept wie Gestaltung, die Rezepte sind hier der Star. Und die Nachkochliste ist lang, so lang wie der bevorstehende Winter: Maharani-Salat, 18-Karat-Laksa, Tofu mit Zwiebeln und schwarzen Bohnen, Fenchel-Dill-Dal, Naan mit klebrigem Mango-Limetten-Paneer, Kimchi-Tofu-Dumplings, Daikon-Kuchen und zu meiner eigenen Überraschung – obwohl ich mich eher selten für Süßes begeistern kann – das gesamte Repertoire an Desserts.
„Happy“ von Meera Sodha ist ein gelungenes Beispiel für eine alltagstaugliche und genussreiche vegetarische Küche. Im Schwerpunkt sind die Rezepte geprägt von asiatischen und orientalischen Länderküchen. Der Fokus liegt auf dem Kochen mit ganz normalen Grundzutaten; Ersatzprodukte kommen nicht vor. Sehr angenehm ist auch, dass Gewürze, Öle, Saucen etc. verwendet werden, die man daheim hat, wenn man gerne asiatisch oder orientalisch kocht.
Die Rezepte sind klar strukturiert und gut nachvollziehbar. Angenehm ist, dass man für die Zubereitung eines Gerichts nicht vorher Saucen oder Würzmischungen herstellen muss. Gut gefallen hat mir die Strukturierung der Rezepte. Zusätzlich zum Inhaltsverzeichnis sind Rezepte nach Saison strukturiert oder alternativ nach Kategorien wie schnelle Küche, Ofengerichte, Curry, Reis, Suppen etc.
Die eigentlichen Rezeptkapitel richten sich nach unterschiedlichem Gemüse, nach Eiern und Käse oder nach Dessert. So kann man sich sehr gut zurechtfinden, wenn man ein Rezept sucht. Unterstützt wird das durch ein sehr ausführliches Register mit alphabetischer Auflistung der Zutaten und Rezepttitel.
Das Kochbuch ist für alle Hobbyköche geeignet, die vegetarisch frisch gekocht essen möchten und neue Anregungen suchen. Die klaren Fotos der fertigen Gerichte unterstützen weniger erfahrene Hobbyköche ebenso wie die kleinen Kapitel zu Küchen-Equipment und Koch-Grundlagen.
Ein buntes Curry an Rezepten zaubert Meera Sodha in ihrer Happy-Küche. Die komplexe Esskultur von Asien bis Nahost übersetzt sie in simple Rezepte, die Appetit machen und niedrigschwellig sind. Um uns ihre vegetarischen Ableitungen der häufig fleischlastigen Kochkulturen zu zeigen, hätte ich eine Abbildung aller Rezepte schön gefunden. Doch auch so wirkt das alles anregend, sodass meine Einkaufsliste für den nächsten Einkauf im Asiamarkt steht!
Etwas GutesBlick ins Buch
Der Deutsche Kochbuchpreis - SILBER

Ø 8.9

Etwas Gutes

Rezepte und Rituale für dich und deine Liebsten

Autor/-in: Verlag: Kunstmann, A

Etwas Gutes ist ein unverzichtbarer Leitfaden für fröhliches Kochen und ein besseres Leben – ob man nun die beste Freundin mit einer samtigen Tomatensuppe trösten möchte, sich nach einem heimatlichen Gefühl sehnt oder ein ausgelassenes Abendessen … [weiterlesen]

Begründung der Jury:

Das Warten hat sich gelohnt. Samin Nosrat hat sich selbst übertroffen. Das Konzept eines Kochbuchs, das ohne starre Rezepte auskommt, sondern eher Techniken und Wissen im Baukastensystem teilt, ist für mich voll aufgegangen: Es ist totale Selbstermächtigung. Teilweise gibt es statt übergreifender Rezepte nur Verweise auf die Zubereitung der einzelnen Zutaten. Andernorts gibt es Grundrezepte für Würzmittel, Toppings und Beilagen, die sich vielfach und flexibel kombinieren lassen. Außerdem gibt es zu jedem Rezept saisonale Varianten oder Abwandlungen – je nach Verfügbarkeit von Zutaten oder dem, was der Kühlschrank oder die Speisekammer so hergeben. Saisonalität ist eines der Hauptthemen des Buchs: Es gibt jeweils ein Kapitel pro Zutat, und Samin schafft dort mit durchdachtem Design und Flowcharts ein ganz neues Erlebnis, mit einem Kochbuch zu arbeiten. Ich liebe das farbenfrohe Design, die wunderschönen, aber unperfekten Bilder und die hohe Qualität des Papiers. Die längeren Rezepte sind gut auf den Punkt gebracht, aber ausführlich genug und mit kleinen Infotexten versehen, die Samins lebensfrohe Art widerspiegeln. Die Rezepte sind extrem ansprechend, unkompliziert und trotzdem nie langweilig. Und da es kein reines Rezeptbuch sein soll, wurde ausreichend Raum für weitere Themen gelassen, die mit Essen zu tun haben, z. B. über Samins Rituale. Es ist also auch etwas zum Schmökern dabei und bringt einen sehr nah an das Leben der Autorin. Dieses Buch macht extrem viel Spaß und sollte in keiner Küche fehlen.
Im Nachfolger des weltweit viel beachteten Buchs Salt, Fat, Acid, Heat beweist Samin Nosrat, dass Berkeley immer noch ein bedeutsamer Ort für zeitgenössische Küche ist. Während ihr Debüt einen innovativen Ansatz verfolgte, überzeugt ihr zweites Buch als eher klassische Rezeptsammlung mit smarten Leitfäden und starken Rezepten, die sowohl inspirieren als auch Struktur in die häusliche Chaosküche bringen. Das Buch steckt voller Details, Varianten und Ableitungen, ist aber nie verspielt.
Mir gefallen die Texte, die an den richtigen Stellen persönlich werden und Wärme erzeugen. Und es beschreibt Kochtechniken, ohne dabei kühl und monoton zu wirken. Stilistisch zwischen Ottolenghi, Nigel Slater und Alice Waters, reiht sich Etwas Gutes in etwas Besonderes ein.
Samin Nosrats Kochbücher sind nichts zum feierabendlichen Wegsnacken – man muss sich in sie eingraben, so wie Hände in Focacciateig oder die Nase in ein ganz bestimmtes Aroma. In den allermeisten Kochbüchern gibt es Shortcuts: Man überspringt den Plauderpart und springt direkt zum klar ausgeschilderten Rezept. Hier gehen die üblicherweise getrennten Disziplinen „Info“ (Bauplan) und „Entertainment“ (vorangestellte persönliche Anekdoten, Hintergründe, Warenkunde, tiefergehende Erläuterungen, Tipps und Tricks) eine Symbiose ein. Ganz bewusst bricht die Autorin das Korsett klassischer Kapitelstrukturen und Formate auf, löst die Texte von der Schablone nüchtern geschriebener Schritt-für-Schritt-Anleitungen und leitet die Leser auf ihre Weise an, damit sie sich irgendwann, vollgesogen mit Skills wie ein gutes Baba au rhum, auf ihre eigene Reise begeben können. Rezepte bekommen ein aufregendes Eigenleben, einerseits weil sie von jedem in anderen Umständen mit anderen Vorkenntnissen anders zubereitet oder interpretiert werden, andererseits weil natürliche, saisonale Produkte sich in Geschmack und Koch-/Backeigenschaften nie ganz gleichen. Gute Nachricht für alle, die so viele Variablen ins Schwitzen bringen: Es gibt Faustregeln als Eckpfeiler, verschiedene Zubereitungs- und Verwendungsvorschläge für ein und dieselbe Zutat oder Rezeptur, Matrizen zum kreativen Herumspielen, um ein Gefühl für Kombinationen zu bekommen, oder Grundlagen der (Gemüse-)küche, an denen man sich abarbeiten kann. Außerdem reichlich Denkanstöße und viel Futter zum Schmunzeln, etwa Küchenbekenntnisse, die die eigene Hemmschwelle senken. Letztlich ist das schlappe 460 Seiten starke Handbuch vor allem ein unkonventionelles Nachschlagewerk, das allen, die Rezepte lieben, Rezepte gibt und allen, die lieber frei fliegen, Flügel schenkt.
Im Kochbuch „Etwas Gutes“ von Samin Nosrat geht es hauptsächlich um Geschmack. Und den möchte sie dem Leser nicht nur mit Rezepten, sondern auch durch die Weitergabe ihres umfangreichen Wissens vermitteln. Es ist ein Konzept, auf das man sich einlassen sollte, um viel von ihr zu lernen. Mit einfachem Nachkochen der Rezepte ist es nicht getan, da so viele Informationen und Varianten mitgegeben werden, dass es schade wäre, sie nicht zu beachten. Ihr geht es eher darum, sich von starren Rezepten zu befreien und die eigene Küchenkompetenz zu erweitern.
Die Rezepte sind sehr ausführlich formuliert, mit einigen Exkursen zu Warenkunde oder Küchentechnik. Manche Kapitel sind wie ein Baukasten aufgebaut, aus dem man das Geeignete für sich anwenden kann. Das Buch kann auch als Nachschlagewerk dienen, wenn man sich zu einzelnen Zutaten oder Zubereitungsarten weiterbilden möchte. Es werden auch ungewöhnliche Zutaten behandelt, wie z. B. Aprikosenkerne.
Das sehr umfangreiche Register listet alphabetisch Zutaten, Rezepttitel und Fachbegriffe auf.
„Etwas Gutes“ von Samin Nosrat entzieht sich der einfachen Einordnung – und genau darin liegt seine Stärke. Wer nach dem wegweisenden „Salz, Fett, Säure, Hitze“ ein weiteres Grundlagenwerk erwartet, wird irritiert sein. Dieses Buch ist aus einer Phase persönlicher Erschöpfung entstanden und trägt die Spuren von Nosrats Skepsis gegenüber „bloßen Rezeptbüchern“.
Tatsächlich liegt sein Wert weniger in der Rezeptliste als in Nosrats Stimme und ihrer didaktischen Präzision. Viele Titel wirken vertraut, doch die begleitenden Texte öffnen Techniken, Varianten und Denkweisen, die weit über das jeweilige Gericht hinausreichen. Besonders prägend sind die Matrixen und Flussdiagramme, die das modulare Arbeiten mit Zutaten und Strukturen anschaulich machen und Leser*innen befähigen, eigenständig kreativ zu kochen – ein Ansatz, den Nosrat außergewöhnlich konsequent verfolgt.
„Etwas Gutes“ ist kein spektakuläres, aber ein kluges, nützliches Buch: weniger Innovation, mehr Orientierung. Ideal für Einsteiger*innen und für alle, die von Nosrats analytischer, warmherziger Art zu denken profitieren möchten.
More is More
Der Deutsche Kochbuchpreis - BRONZE

Ø 8.2

More is More

100 mutige Rezepte

Autor/-in: Verlag: DuMont Buchverlag

Das Geheimnis des guten Kochens verbirgt sich in einem einfachen Motto: Mehr ist mehr. Molly Baz zeigt ihren Leserinnen und Lesern, wie sie mit einer höllenheißen Pfanne und einer extragroßen Prise Salz hemmungsloser kochen. ›More is More‹ transportiert … [weiterlesen]

Begründung der Jury:

„More is More“ von Molly Baz ist ein lebensfrohes, technisch präzises und konzeptionell starkes Kochbuch, das Baz’ mutige, aromenreiche Küche konsequent fortführt. Die retro-inspirierte Gestaltung mag polarisieren, ist aber als bewusstes Stilmittel klar gesetzt und lenkt nicht vom Inhalt ab. Baz zeigt, wie man mit Hitze, Salz, Texturen und wenigen, clever eingesetzten Zutaten maximale Wirkung erzielt.
Tabellen, Skalen und QR-Codes zu Technikvideos bieten einen ungewöhnlich hohen didaktischen Mehrwert. Ihr Blick auf Organisation – vom Vorrat bis zur Küchenstruktur – ist praxisnah und originell. Die Rezepte sind vielfältig und überraschend: etwa eine Lasagne mit Miso und Walnüssen oder würzige Gerichte mit Salsiccia, Gochujang und viel Röstaromatik; dazu starke Desserts wie Mohnkuchen mit Schmand und Orange. „More is More“ ist ein inspiriertes, modernes Kochbuch, das Kreativität fördert und Lust macht, mutiger zu kochen.
More is more versprüht schrille und selbstbewusste L.A.-Vibes und ist der amerikanische Gegensatz zu skandinavisch geprägten Büchern der letzten Jahre. Minimalismus und Natürlichkeit waren gestern – an der West Coast kocht Molly Baz kraftvolle Interpretationen der amerikanischen Crossover-Küche, vom Pub-Food bis zur Dinner-Tafel. Dass es dabei um Sichtbarkeit und Lifestyle geht, ist klar – gestellt wirkt das alles trotzdem nicht. Die Typografie ist gewöhnungsbedürftig und auch die Übersetzung eckt manchmal an. Trotzdem gefällt mir der eigene Charakter des Buches, das sich in keine Schublade stecken lässt.
Dieses Buch ist laut, bunt, wild und von fast schon halsbrecherischer Kühnheit in Sachen Aromenkombination und Würze – eigentlich also absolut nicht mein Ding. Trotzdem habe ich mich nach anfänglichem Zögern so sehr an den draufgängerischen Charakter gewöhnt, dass ich nicht mehr aufhören konnte zu lesen. Das heißt keinesfalls, dass ich alles, was in Mollys Töpfen schmurgelt, Pfannen brät oder Fritteusen bräunt, auch in meine eigene Küche oder gar den Magen lassen würde. Aber anekdotischer Wortwitz und kulinarische Waghalsigkeit sind äußerst unterhaltsam, das Buch hebt sich erfrischend vom Kochbuch-Blabla und Rezepte-Einerlei gängiger Formate ab. „Mehr ist mehr“ heißt hier: Mach dich locker und fang endlich zu leben an. Es ist eine Ansage: gegen akribisches Abmessen, zögerliche Hitzezufuhr, zarte Handgriffe, maßvolles Würzen, trockene Gerichte, Ölspray, Fettpinsel, Magerjoghurt und Zuckeralternativen, das sklavische Einhalten von Regeln und Rezepten und gegen die Angst. Denn Angst, so viel ist klar, hat in der Küche nichts verloren. Was es nicht bedeutet: hemmungslose Völlerei, komplett überwürzte Gerichte, triefendes Fett, allerdings sollte man weder Angst vor Knoblauch noch vor Kalorien haben. Witzige, kreative und so noch nie gesehene Idee: die Salzville-Skala (als Pendant zur Scoville-Skala), die Zutaten gemäß ihrer Salzintensität bemisst – von Feta über Anchovis und Fischsauce bis zu Salz selbst. Manche Rezepte – etwa das Triple-Threat-Knoblauchbrot, das mit der Kraft von drei verschiedenen Atem-Verpestern ganz Transylvanien auszulöschen vermag – sind gemeingefährlich, andere crazy und manche richtig toll, etwa der dicke fette Latke oder der Reispudding-Brûlée. High Five auch für das Team, das das Buch so herrlich couragiert gestaltet hat: Blitzlicht, Knallfarben, Typo, Satz und Cover jenseits des Gewöhnlichen. Wie gesagt, eigentlich nicht mein Ding. Extrabonus: QR-Codes, die zu den Rezeptvideos führen.
Wie bei allem, was Molly Baz konzipiert, merkt man ihre Affinität für das Visuelle. More is more hält auf jeden Fall, was es verspricht – schon in der Aufmachung des Buches. Ausgefallene Schriftarten und Farben machen das Buch zum absoluten Hingucker. Beim Layout im Buch ist mir das Ganze etwas zu dick aufgetragen: wellige Schrift, viele Illustrationen, zusätzliche Fußnoten und wenig intuitive Zutatenlisten machen die Seiten sehr unübersichtlich. Die Kapiteleinteilung ist kaum lesbar und auch das Inhaltsverzeichnis ist für mich schwer nachvollziehbar. Die Rezepte tragen wirklich Mollys Handschrift, die mittlerweile bei Instagram vielfach kopiert wurde. Sie strotzen vor Selbstbewusstsein und einer Mach-einfach-Mentalität. Die Intros der Rezepte sprudeln vor Witz und Persönlichkeit. Das steckt auf jeden Fall an. Und deshalb müssen die Rezepte auch nicht unbedingt anspruchsvoll sein. Darum geht’s nicht. Es geht um Spaß und Mut – und genau das vermittelt das Buch. Obwohl die Rezepte an sich nichts Neues sind, bekommen Mac-n-Cheese, Lasagne und Fleischbällchen von ihr nette Twists. Viele der Gerichte sind darauf ausgerichtet, sie zu teilen und perfekt für eine Dinnerparty mit Freunden – dabei trotzdem unkompliziert genug umzusetzen. Ein Buch für Menschen, die sich und das Kochen nicht zu ernst nehmen wollen und die ein Faible für exzentrisches Design haben.
Der Titel „More is more“ zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch. Die Fotos sind grell, die Seiten sehr bunt, die Schrift ist an manchen Stellen kaum zu lesen. Der Gesamteindruck ist sehr laut und sehr amerikanisch. Bei den Gerichten ist wenig dabei, was mich wirklich anspricht. Manches ist sehr einfach, wie „Grissini mit Mortadella und Chili-Butter“, anderes – wie „Kalte Nudeln mit geriebenen Tomaten und Chiliöl“ – möchte ich nicht essen.
Dabei hat man sich mit dem Aufbau der Rezepte Mühe gegeben und möchte neue Wege gehen. Die Zutaten sind so aufgelistet, wie sie auch im Supermarkt zu finden sind. Es gibt Fußnoten mit weiteren Hinweisen und immer wieder QR-Codes, mit denen man ein Video in englischer Sprache aufrufen kann. Dort werden Zubereitungsschritte genau gezeigt.
Die amerikanischen Maßeinheiten wurden umgerechnet, und die Rezepte lassen sich im alphabetischen Register leicht finden.
Rezepte, die du lieben wirst
Der Deutsche Kochbuchpreis - BRONZE

Ø 8.2

Rezepte, die du lieben wirst

Autor/-in: Verlag: Callwey

OB AUF INSTAGRAM, TIKTOK ODER HINTER DEM TRESEN seines Londoner Restaurants – Thomas Straker begeistert Millionen Fans mit seinen einfachen, aber unglaublich leckeren Rezepten. Der „berüchtigte Bad-Boy-Koch unserer Zeit“ (Tatler) präsentiert … [weiterlesen]

Begründung der Jury:

Es ist einfach schön, wenn etwas so Gelungenes ebenso unprätentiös, nahbar und logisch wirkt – als hätte es gar keine andere Möglichkeit gegeben, als dieses Kochbuch genauso zu schreiben. Thomas Straker findet die richtige Balance zwischen anspruchsvollem Küchenhandwerk und lustgetriebener, unkomplizierter Alltagsküche. Alles andere als hochgestochen, fühlt es sich eher an, als wären wir bei Thomas zu Hause: In der Ecke geht der Focaccia-Teig, hier köchelt ein Fond, dort schmort noch ein bisschen Gemüse und ’Nduja-Butter ist auch schon temperiert – zum Nachtisch gibt es Mousse au Chocolat. Trotz kurzer Zutatenlisten wird fast alles from scratch hergestellt. Nach Straker-Art wirkt das alles äußerst lässig, natürlich und persönlich.
Am liebsten sind mir Kochbücher, die ich mit „gepflegter Alltagsküche“ umschreibe, und das trifft auf das Kochbuch von Thomas Straker zu. Die umfangreichen Rezepte sind nachvollziehbar in Kapiteln wie Suppen, Pasta, Salat, Fleisch, Fisch, Gemüse oder Dessert gegliedert. Zu jedem Thema lassen sich kreative Rezepte finden, deren Basis internationale Länderküchen sind. Die Rezepte sind klar beschrieben und gut nachvollziehbar. Küchentechnische Hinweise erleichtern das Nachkochen und sorgen für ein besseres Ergebnis.
Auf den Fotos wird das Gericht ansprechend präsentiert, und man erkennt gut, wie es aussehen soll. Das Kochbuch ist ein schöner „Allrounder“ für die Alltagsküche und bietet auch Inspiration für Gästeeinladungen. Schnell auffindbar sind die Rezepte im alphabetischen Rezeptregister. Die Rezepte sind auch für weniger erfahrene Hobbyköche geeignet.
„Rezepte, die du lieben wirst“ wirkt auf den ersten Blick vom Konzept eher schillernd: einfache Basics stehen neben ambitionierten Gerichten mit Hummer oder Krabben, und die sehr klein gesetzten Einleitungstexte erschweren zunächst den Zugang. Auf den zweiten Blick zeigt sich jedoch ein klarer Gedanke. Thomas Straker verbindet alltagstaugliche, unkomplizierte Küche mit punktuell anspruchsvolleren Rezepten und vermittelt dabei konsequent Techniken, die das eigenständige Kochen stärken. Er arbeitet ohne Fertigprodukte, erklärt Handgriffe präzise und nutzt bebilderte Schrittfolgen, etwa bei Pasta- oder Krabbenzubereitung, die echten didaktischen Mehrwert bieten.
Die klare Kapitelstruktur – von Butter und Brot bis Fleisch, Gemüse und Dessert – schafft Orientierung, ohne den Anspruch eines klassischen Grundlagenwerks zu erheben. Die Fotografie ist ansprechend, nahbar und authentisch. „Rezepte, die du lieben wirst“ ist ein vielseitiges, technisch solides Kochbuch, das sowohl Einsteiger*innen als auch Fortgeschrittene erreicht und auf gelungene Weise Einfachheit mit Ambition verbindet.
Liebe ist ein großes Wort, Thomas. Lernen wir uns bzw. deine Rezepte doch erst einmal ein wenig kennen. Da ist dein Vater, der mit dir angeln geht, danach Forellen und Würstchen brät – bis heute sinnbildlich für deine Art zu kochen: geradlinige, schlichte und unaufgeregte Mahlzeiten ohne Tamtam. Deine Vorliebe für Brathähnchen, deiner Mutter wegen, und die von ihr geerbte Leidenschaft für ehrliche, saisonale Produkte. Die Erinnerung an eine hungrig verschlungene Portion Pie and Mash, welche du in einem Rezept für Pastete mit Hähnchen, Lauch und Speck verewigst. Ein in seiner meditativen Langzeitarbeit fast schon therapeutisch wirkendes Rezept für hausgemachte Ravioli, gefüllt mit mürbe geschmorten Rinderrippchen, serviert in Bratensauce. Butter, weil ohne sie bei dir nichts geht, Hummersandwich mit selbstgemachten Chips und Krabbensalat inklusive einer ausführlichen Anleitung, wie man Krabben kocht. Und klassische Desserts, weil du findest, dass es auch hier nicht mehr als Klassik braucht. Überhaupt ist deine Küche, gemessen am Erscheinungsbild, ziemlich traditionell, was die Suche nach wirklich aufregenden Rezepten ein wenig schwierig macht. Aber es muss ja auch nicht immer fancy sein. Für die Fischstäbchen mit Sauce Tartare und die Mousse au chocolat (ohne Kokosblütenzucker oder Seidentofu, dafür mit echter Sahne, Eiern und ein wenig Olivenöl) würde ich glatt mal vorbeikommen – zum Kochen oder ins Restaurant.
Ein Buch voller Klassiker, die wir in den letzten Jahren aus verschiedenen Gastro-Bars kennengelernt haben – von frischer Pasta über Muscheln mit ’Nduja bis hin zu Tiramisu. Und darin liegt meine größte Kritik an diesem Buch: Es wirkt für mich sehr austauschbar. Dafür, dass das Buch sehr auf den Autor fokussiert ist, inklusive zahlreicher Fotos von ihm, sogar auf dem Cover, fehlt mir der Bezug zu ihm. Ich kann nicht nachvollziehen, warum er diese Rezepte ausgesucht hat oder was sie mit ihm verbindet. Außerdem kann ich keinen roten Faden erkennen. Von einigen italienisch inspirierten Rezepten kommen wir plötzlich zum Smashburger und anschließend zu einem Curry. Der in der Einleitung angekündigte Fokus auf saisonale Produkte taucht auch kaum auf. Selbst die Bilder bilden eine gefällige, an die sozialen Medien angelehnte Ästhetik ab. Die Rezepte sind sehr knapp, das Layout ist minimalistisch und arbeitet oft mit großen Leerflächen. Auch die Zielgruppe ist mir unklar: Das Schwierigkeitslevel schwankt meiner Meinung nach zu stark. Manches ist fast zu banal (Tomatensalat mit Olivenöl), anderes zu anspruchsvoll ohne hinreichende Erklärungen (Agnolotti). Für mich fehlt die Reflexion darüber, was die Zielgruppe kann oder welche Informationen noch benötigt werden. Obwohl es ohne Frage leckere Rezepte im Buch gibt, ist mir das Gesamtkonzept zu unausgereift und beliebig.
Cooking Fast and Slow

Ø 7.6

Cooking Fast and Slow

Lässige Wohlfühlküche – Über 100 Rezepte in 15 | 30 | 60 | 60+ Minuten | Überwiegend plant-based

Autor/-in: Verlag: Edition Michael Fischer / EMF Verlag

Natalia Rudin zaubert mit Leichtigkeit einfach köstliche Gerichte, die stets Lust machen auf mehr. Mit einem feinen Gespür für das Besondere kreiert sie aus einfachen Zutaten mit wenig Aufwand immer wieder aufs Neue alltagstaugliche Lieblingsgerichte … [weiterlesen]

Begründung der Jury:

Natalie Rudin kenne ich von ihren Instagram-Reels, in denen sie superschnelle, vegane Rezepte teilt – jetzt eben auch als Buch. Der Fokus liegt auf der Zubereitungszeit: Je nachdem, wie schnell es gehen muss, kann man das jeweilige Kapitel (15, 30, 60 Minuten oder länger) aufschlagen. Dabei ist das Buch trotzdem nicht unpersönlich: Die Intros sind in größerer Schriftgröße in den Fokus gerückt und unterstreichen die persönliche Verbindung von Natalie zum jeweiligen Gericht. Es handelt sich, passend zum momentanen Trend, um einfache Wohlfühlgerichte wie Congee, Eintöpfe oder Suppen. Die Fotos im Buch versprühen Wärme und Behaglichkeit. Der Pie mit Hühnchen, Lauch und Speck beispielsweise kann mit Schweinespeck oder Speck auf Pflanzenbasis gekocht werden – schließlich sollen bei ihr alle einen Platz am Tisch haben. Auch die Crème double ist optional. Das ist erfrischend undogmatisch. Und dass generell alle Rezepte vegetarisch und viele vegan kochbar sind, merkt man kaum. Umami bringt das Miso, Cremigkeit schaffen pürierte Bohnen. Mein einziger größerer Kritikpunkt ist, dass sich ein paar Rezepte zu sehr ähneln (z. B. zwei Rezepte zu Pasta mit Tomatensauce oder einige Bohnenrezepte mit Zusatz). Da hätte man sicherlich noch Alternativen finden können. Trotzdem finde ich das Konzept und die Aufmachung sehr gelungen und Natalie trifft den aktuellen Zeitgeist von schnellen und gesunden Wohlfühlgerichten sehr gut.
Cooking fast and slow enthält unkomplizierte und überwiegend pflanzliche Rezepte für jeden Tag von der erfolgreichen Influencerin Natalia Rudin. Die übersichtliche Gliederung erlaubt es, die Rezepte nach geplantem Zeitaufwand auszuwählen und – gut sortiertem Küchenschrank vorausgesetzt – einfach loszulegen. Brühwürfel und Hefeextrakt finden häufig ihren Einsatz – das kann man mögen, oder einfach weglassen. Um beim diesjährigen Kochbuchpreis vorne mit im Rennen zu sein, hätte es für mich frischere Ideen für einen Wiedererkennungswert gebraucht.
Das kleine schwarze Batch auf dem gute Laune versprühenden Cover ist ein guter Grund, der Autorin sein Vertrauen zu schenken, vor allem das erste Wort: „Überwiegend plant-based“. Auch wenn Natalia Rudin – ausgebildete Gesundheits- und Ernährungsberaterin, zertifizierte Yogalehrerin, Instagram-Star und Rezeptautorin – für sich selbst ohne tierische Lebensmittel kocht, lockert sie erfreulicherweise den eng gesteckten Rahmen durch die Anerkennung von individuellen Bedürfnissen. Das hat den Vorteil, dass sich dieses Kochbuch auch gut für Familien mit verschiedenen Ernährungsformen eignet. Ob man eine echte Hühnerbrust oder eine auf Pflanzenbasis, Kuh- oder Hafermilch, Käse oder eine Alternative verwendet, überlässt sie ihren Lesern. So viele flexibel gestaltbare Gerichte sind es auf den zweiten Blick dann aber nicht. Klar im Fokus: Einfachheit – egal ob es sich um kurze, mittelschnelle oder einstündige Küchenaktionen handelt. Mag ich, allerdings hätte ich von einer ehemaligen Privatköchin, die extra auf die Bahamas oder nach Toronto eingeflogen wird, durchaus auch ein paar aufwändigere bzw. raffiniertere Gerichte erwartet – lässige Wohlfühlküche hin oder her. Die allermeisten Rezepte hat man als versierter Hobbykoch so oder ähnlich schon einmal gesehen, hier sind sie allerdings ungemein ansprechend in Szene gesetzt, das macht den Unterschied. Trotz des Hochglanzmagazin-mäßigen Papiers wirken die Farben der bildschönen Rezeptfotos satt und intensiv, aber nicht übersteuert – hier waren eindeutig Profis am Werk.
„Cooking Fast and Slow“ ordnet über 100 überwiegend vegetarisch-veganen Rezepte nach Zubereitungszeit und verspricht alltagstaugliche Wohlfühlküche. Das Konzept wirkt zunächst plausibel, doch in der Umsetzung bleibt das Buch eher konzeptarm. Die Rezepte setzen stark auf vertraute, unkomplizierte Gerichte – Pasta, Bowls, schnelle Pfannenideen, Meal-Prep, einfache Snacks – teils unter Einsatz von Dosen- und Fertigprodukten.
Einzelne Einflüsse aus Indien oder Italien bringen Abwechslung, aber kaum echte Originalität. Die Struktur mit Frühstückskapiteln, Zeitkategorien und weiteren Unterteilungen wirkt unruhig und erzielt keine klare dramaturgische Linie. Positiv sind die zugänglichen Zutatenlisten, die ansprechende Fotografie und die solide Gelingsicherheit. Dennoch entsteht der Eindruck einer Rezeptsammlung ohne prägende Handschrift. „Cooking Fast and Slow“ bietet niederschwellige Anregungen für ein junges, social-media-affines Publikum, entfaltet jedoch kein starkes konzeptionelles Profil und bleibt kulinarisch eher schmal.
Die Idee von „Cooking fast and slow“ ist es, im Alltag schnell ein Essen auf den Tisch zu bringen. Daher sind die Rezepte auch nach Zeitfenstern strukturiert. Zusätzlich gibt es Kapitel zu Meal-Prep, schnellem und langsamem Frühstück sowie Extras wie Beilagen und Saucen.
Die Basis der meisten Rezepte ist ein „Sattmacher“ wie Nudeln, Bohnen, Linsen oder Quinoa, ergänzt durch aromatische Zutaten. Vieles erinnert dabei an aktuelle Trendgerichte wie Bowls oder Hummus. Für die sehr einfachen Rezepte bräuchte es kein Rezept, wenn man etwas Erfahrung im Kochen hat. Gestört hat mich das Gericht „Weiße Bohnen und Waldpilze mit Trüffelöl“. Verwendet werden Austernpilze, die heute fast ausschließlich Zuchtpilze sind. Trüffelöl ist nicht empfehlenswert, und zum Thema Waldpilze hätten getrocknete Steinpilze als Aroma-Booster besser gepasst.
Die Rezeptfotos geben einen guten Eindruck vom fertigen Gericht. Die Rezepte sind nachvollziehbar geschrieben, aber ich habe Zweifel, ob die Zeitangabe immer passt – etwa bei den „Cavolo-Nero-Gnocchi“, die in 15 Minuten fertig sein sollen. Der Kohl, die Knoblauchzehen und die Chili müssen geschnitten werden. Das Wasser muss zum Kochen gebracht werden, um den Kohl zu blanchieren, der dann püriert und abgeschmeckt wird. Anschließend muss es erneut aufkochen, um die Gnocchi zu garen. Zitronenschale muss abgerieben, der Saft ausgepresst, die Bohnen abgetropft und der Mozzarella gerieben werden. Abschließend müssen Knoblauch und Chili gebraten, die Gnocchi dazugegeben und mit dem pürierten Kohl fertiggestellt werden. Das ist in 15 Minuten kaum machbar.

Weitere Kochbücher zum Thema International aus den früheren Jahren:

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