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Das beste Newcomer-Kochbuch

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Was kocht Hanna
Der Deutsche Kochbuchpreis - GOLD

Ø 9.0

Was kocht Hanna

Fancy Comfort Food für jeden Tag – Das Kochbuch mit 80 einfach guten Rezepten: easy, saisonal, alltagstauglich und super tasty

Autor/-in: Verlag: ZS - ein Verlag der Edel Verlagsgruppe

Hanna kocht einfach gut! Was kocht Hanna am liebsten? Easy & tasty „Jeden-Tag-Küche“. Aus wenigen, guten und saisonalen Zutaten zaubert die beliebte Szeneköchin im Handumdrehen Gerichte, die flexibel und nachhaltig sind und immer ein besonderes … [weiterlesen]

Begründung der Jury:

Bei Instagram folge ich Hanna Reder schon länger – endlich macht sie ein Buch. Und zwar eins, das ebenso jung, unkompliziert und echt ist wie sie.
Sie schafft einen Spagat, den nur wenige schaffen: Sie schreibt so, dass Anfänger:innen sich trauen, und gleichzeitig so, dass Fortgeschrittene denken: „Ok wow – darauf bin ich noch nicht gekommen!“. Die Gerichte sind zugänglich und haben zugleich einen kleinen Twist: Kressesauce, Kokostopping, knuspriger Reis, Blauschimmel, Senfsaat. Fancy Comfort Food nennt sie es. Passt.
Highlights? Spargelpäckchen mit frittierten Kapern und rohem Eigelb, Kohlrabisalat mit Mohn, Tomaten-Pflaumen-Salat mit frittierter Senfsaat, Windbeutel mit Earl-Grey-Ganache. Ich schmecke die Gerichte beim Lesen.
Annika Krügers Fotografie passt wunderbar dazu: sonnig, dynamisch, ungekünstelt. Die Bilder wirken spontan – und sind doch sorgfältig komponiert. Das Layout ist hochmodern und trotzdem warm, fast ein bisschen nostalgisch. Übersichtlich, liebevoll, abwechslungsreich. Ein Buch, das ich gern aufgeschlagen lasse.
Das Buch ist wie eine Einladung zum Kochen – ohne Regelwerk, dafür mit Charme, Bauchgefühl und Neugier. Und dann diese Playlist! Hanna – wir kennen uns nicht, aber ich möchte SO gern mit dir kochen. Ich weiß einfach: Das würde gut.
Ein sehr schön gestaltetes Buch, das sofort überzeugt: Format, Aufbau, Gestaltung – alles wirkt durchdacht und modern. Beim Reinblättern bekommt man ein Gefühl dafür, wie Hanna kocht: klar, zeitgemäß, authentisch und mit eigener Handschrift.
Die Fotografie ist stimmig und warm. Nichts wirkt überstilisiert, aber alles hat Qualität. Die Rezepte treffen genau den Sweet Spot zwischen kreativ und zugänglich, modern und unaufgeregt. Man spürt Haltung, Geschmack und Persönlichkeit.
Besonders charmant: die integrierte Playlist – ein seltenes, aber tolles Detail, das Charakter verleiht.
Ein Buch, das man gerne immer wieder in die Hand nimmt – und verschenkt.
Erst lesen, dann kochen – dieser und weitere hilfreiche Tipps für das Gelingen eines Rezepts finden sich direkt am Anfang des Buches, und das ist gut so! So oft man sie auch gehört oder gelesen hat, sie sind die Grundlage für gutes Kochen. Wahrscheinlich hat Hanna Reder selbst die Erfahrung gemacht, dass Abkürzungen beim Kochen nicht zum Ziel führen.
Ihre Rezepte sind gut strukturiert, nach Jahreszeiten sortiert und decken eine schöne Bandbreite ab. Aber selbst den einfachen Gerichten verleiht sie mit einer guten Idee ihren eigenen Stil. Wer etwas aus ihrem Buch nachkochen möchte, kann sofort loslegen.
Auch die Fotos von Annika Krüger sind ein wichtiger Faktor. Sie regen zum Nachkochen an, weil sie echt und nicht inszeniert wirken. Der Stil erinnert mich an Anna Jones – also richtig gut.
Ein Kochbuch, das einem schnell vertraut ist – und irgendwie sympathisch.
Was kocht Hanna ist das erste Kochbuch der Köchin, Influencerin und Podcasterin Hanna Reder. Und es gefällt mir richtig gut! Es hangelt sich entlang der Jahreszeiten und gibt unkomplizierten, zugänglichen Gerichten einen besonderen Twist. Der Fokus liegt hier auf dem Thema Comfortfood – aber in fancy, und das gelingt!
Es gibt viele Tipps und Kniffe und auch Einblicke in die Küchenpraxis. Gut gefällt mir, dass hier auch das Thema vegetarische und vegane Küche unaufgeregt und selbstverständlich eingebaut ist und selbst Klassiker der Fleischküche easy „veganisiert“ werden und sehr ansprechend und niedrigschwellig umgesetzt sind.
Das Buch ist schön gemacht, mit ansprechenden Fotos im gängigen matten Stil und schlüssig in der Ästhetik und Erzählung. Ich habe direkt Lust, etwas daraus zu kochen und fühle mich inspiriert!
Hanna Reder lädt in ihrem ersten Buch dazu ein, nach Gefühl zu kochen, zu experimentieren und bewusst zu schmecken. „Wer selber kocht, lernt besser hinzuschmecken und entwickelt Wertschätzung für Lebensmittel und sich selbst“ – und genau dieses Credo zieht sich durch das gesamte Buch.
Alltagstauglichkeit steht klar im Fokus: unkompliziertes Comfort Food für jeden Tag, das dennoch Raum für etwas Aufwändigeres am Wochenende lässt. Ergänzend gibt es clevere Profi-Tipps zu Grundtechniken, Vorratshaltung und kleinen Variationen – besonders hilfreich für Küchen-Rookies.
Einige Klassiker sind vertreten, etwa „Birnen, Bohnen und Speck“ mit Birnenchutney oder „Cacio e Pepe“ als Kartoffelsuppe. Doch überall drückt Reder den Rezepten ihren eigenen Stempel auf. Das wirkt nicht beliebig, sondern inspiriert, selbst kreativ zu werden. Sehr positiv: die durchgängig angegebenen Vor- und Zubereitungszeiten.
Das moderne Layout ist ansprechend, die Anleitungen sind klar strukturiert und das Preis-Leistungs-Verhältnis ist top. Ein starker, sympathischer Einstieg in Hannas Küche – inspirierend, zugänglich und voller Freude am bewussten Kochen.
Grün. Warm. Gut.Blick ins Buch
Der Deutsche Kochbuchpreis - SILBER

Ø 8.5

Grün. Warm. Gut.

Vegetarische Rezepte für die Seele

Autor/-in: Verlag: Callwey

Wärmend, sättigend und voller Geschmack – Grün. Warm. Gut. feiert die besten Wohlfühlgerichte der vegetarischen Küche. Ob cremige Suppen, herzhafte Eintöpfe oder neu interpretierte Klassiker wie Lasagne und Curry – dieses Buch beweist, dass … [weiterlesen]

Begründung der Jury:

„Grün.Warm.Gut“ ist ein beeindruckendes Statement für modernes, üppiges, vegetarisches Comfort Food. Sandra Mühlberg zeigt, wie sinnlich und vollwertig Gemüse sein kann – und das so überzeugend, dass man nicht eine Sekunde an Fleisch oder Fisch denkt. Wer ihr auf Instagram folgt, kennt ihre humorvollen, schnellen Rezeptvideos – immer mit neuen Ideen, immer alltagsnah.
Genau diese Mischung aus Kreativität und Leichtigkeit zieht sich auch durch ihr großformatiges Buch. Auf fast jeder Seite denke ich: „Oh ja, das gerne jetzt sofort!“. Polnische Gnocchi mit Petersilien-Dill-Pesto und saurer Sahne, Dreierlei Relish mit Paprika, Salzgurke oder Apfel, Austernpilz-Shawarma mit Pfannenbrot und Pickled Onions, Bohnensalat mit karamellisiertem Halloumi, süße Pierogi mit Heidelbeeren und Schmand – das ist durchgehend inspirierend und herrlich alltagstauglich.
Auch inhaltlich ist das Buch groß: Comfort Food, Nährwerte, Lagerungslisten, Jahreszeiten, Mealprep, dazu ein beeindruckender Wissensschatz zu vielseitigen Gemüsesorten und ihrer besten Zubereitung. Tools, Vorräte, Struktur – alles ist sorgfältig aufgebaut. Die Kapitel umfassen Dips, Salate, Suppen, Fingerfood, Kartoffelgerichte, Reis, Pasta, Herzhaftes aus dem Ofen und Desserts.
Und dann das Abgefahrenste: Sandra entwickelt nicht nur die Rezepte, sondern fotografiert auch selbst – in ihrem Lüneburger Studio. Fast möchte ich am Buch riechen, so sinnlich und nah dran sind die Bilder.
Ein edel ausgestattetes Buch, dessen Cover eher an einen Kunst- oder Inspirationsband erinnert als an ein Kochbuch.
Die Gliederung in poetische Kapitel wie „Der Duft der Erde“ oder „Weiße Haut und bunte Schale“ wirkt atmosphärisch, erschwert aber die Orientierung. Eine klarere Struktur – beispielsweise nach Gerichtstypen – würde die Rezeptsuche erleichtern.
Inhaltlich überzeugt die Autorin mit handwerklich starken, aromatisch tiefen und sehr durchdachten Rezepten. Diese sind jedoch aufgrund teils unbekannter Rezeptbezeichnungen und oftmals fehlender Bilder sowie Erläuterungen, die erst im Rezepttext folgen, schwer zugänglich (beispielsweise „Sabzi Khordan“ oder „Fideuà mit Allioli“).
Das qualitativ schwache Bildmaterial, das unruhige Schriftbild mit wechselnden Schrifttypen sowie teils sehr blumige Zitate und Texte ergeben ein atmosphärisch schwer greifbares, uneinheitliches Gesamtbild.
Für Liebhaber kulinarischer Geschichten ein schönes Buch; mich zieht es jedoch leider nicht in die Küche.
Im Untertitel werden Rezepte für die Seele versprochen. Die erste Assoziation ist Comfort Food, und dieser Gedanke ist richtig. Genau darum geht es in diesem Buch: vegetarisches Wohlfühlessen.
Über 30 Seiten mit Hintergrundwissen, Grundlagen und Informationen zu saisonalem Gemüse bereiten auf das Thema vor. Man möchte direkt in Rosenkohl-Curry, Austernpilz-Stroganoff oder cremige Brokkoli-Pasta eintauchen, doch es beginnt mit Dips, Aufstrichen und Salat. Gefühlt wären die warmen Rezepturen am Anfang passender gewesen.
Die Reihenfolge ändert aber nichts an der Qualität der Rezepte, die durchweg sehr gut und vor allem nachkochbar sind – auch für Menschen, die bei Comfort Food nicht zuerst an Linsenlasagne denken.
Dieses Buch zeigt eindrucksvoll, wie vielseitig, unkompliziert und genussvoll vegetarische Küche sein kann. Sandra Mühlberg präsentiert rund 80 Rezepte – mal ganz einfach, mal etwas aufwändiger, aber stets alltagstauglich und fast immer mit einem besonderen Twist. Besonders gefallen mir die hilfreichen Tipps zu Vorratshaltung, nachhaltigem Kochen, Meal Prep und die übersichtlichen Checklisten.
Sehr gelungen sind auch die Optimierungshinweise zu jedem Rezept – kleine Ideen, wie man Gerichte variieren oder verfeinern kann. Das nimmt Anfänger*innen die Scheu und macht Lust auf eigene Experimente. Exotische Gewürze oder Spezialgeräte braucht man nicht; die durchdachten Rezepte integrieren sich problemlos in den Alltag.
Das großformatige, quadratische Callwey-Layout ist vielleicht nicht die praktischste Kochbuchform, überzeugt aber durch klare Struktur, übersichtliche Rezeptseiten und ansprechende Fotos – auch wenn ich mir bei manchen Motiven eine andere Perspektive gewünscht hätte.
Alles in allem ist Grün.Warm.Gut. ein sympathisches, lebensnahes Kochbuch – ideal für alle, die unkompliziert und mit Freude vegetarisch kochen möchten. Auch als erfahrenere Köchin hat mich das Buch abgeholt: Fleisch vermisst hier wirklich niemand.
Grün. Warm. Gut von der Koch-Influencerin Sandra Mühlberg ist ein Buch, das sich niedrigschwellig versucht, in der Kategorie des Comfortfoods einzufinden.
Schlichte Rezepte, begleitet von stimmigen Fotografien, machen Lust, die sehr alltagstauglichen Speisen direkt auszuprobieren.
Gegliedert ist das Buch in verschiedene Speisenkategorien und Zubereitungsarten, und es konzentriert sich auf eine Einführung in die Thematik des Comfortfoods – mit kleinen Exkurskästen zu Themen rund um das Kochen, Aromenschule und sogar Ernährungstipps, Nährwerten sowie Lagerung und Einkauf.
Stilistisch nicht ganz schlüssig folgt die Aufmachung und die fotografische Umsetzung keiner Stringenz, ist jedoch durch das Format ein Eyecatcher und durch die Fülle der gut beschriebenen und leicht umsetzbaren Rezepte ein schöner, bereichernder Alltagsbegleiter – und sicherlich gerade für Kocheinsteiger mit Lust auf Besonderes genau das Richtige.
Endlich kochen
Der Deutsche Kochbuchpreis - BRONZE

Ø 8.4

Endlich kochen

64 Rezepte, die dein Leben bereichern, versprochen! Nahrung für die Seele: Gerichte aus der österreichischen Küche, die dich und deine Lieben glücklich machen

Autor/-in: Verlag: Servus

Rezeptideen, die das Miteinander zelebrieren: Köstliches für jede GelegenheitGerichte, die an das gemeinsame Mittagessen mit der Familie nach der Schule erinnern. Rezepte, die untrennbar mit einem besonderen Sonntags-Frühstück verbunden sind. Tröstliche … [weiterlesen]

Begründung der Jury:

Paula Bründls Kochkarriere liest sich wie ein modernes Märchen: Während des Lockdowns beginnt sie ernsthaft zu kochen, gewinnt kurz darauf mit 22 Jahren „The Taste“, schließt ihre Kochlehre im Mühltalhof ab, besteht ihre Jagdprüfung, vor alldem kam übrigens noch ein Psychologiestudium, heute führt sie ein Cateringunternehmen, hat ein eigenes TV-Format, einen Podcast und arbeitet als Privatköchin. Viel Talent, viel Drive.
Ihr erstes Buch umfasst 64 Rezepte, die „dein Leben bereichern, versprochen!“. Und genau so fühlt es sich an: viel Natur, viel Familie, viel Liebe zum Geschmack. Besonders ist der Abschnitt Kleine Reparaturschule. Typische Kochpannen – zu fade, zu roh, zu fettig – werden mit praktischen, sofort umsetzbaren Tipps gelöst. Nichts Abgehobenes, alles anwendbar.
Die Gerichte verbinden Heimatküche mit modernen Impulsen: Gefüllte Zucchiniblüten mit Bergkäse, Topfennockerl mit geschmortem Kürbis, lauwarme Lachsforelle mit Ingwersaftl und Pak Choi, Pastarosen mit Schaftopfen und Mangold, Omas Wolken mit Vanillesauce und Himbeersorbet.
Die Fotografien von Mirco Taliercio sind nah, warm und natürlich – sie betonen Paulas Persönlichkeit und die appetitliche, unprätentiöse Seite ihrer Küche.
Selbst die nicht allzu kleine Portion Heimat-Kitsch darf hier sein…
Der Titel klingt nach einem Befreiungsschlag, und tatsächlich erzählt Paula Bründl in ihrem Buch davon, wie wohltuend und wichtig das Kochen in ihrem Leben ist. Sie gibt sehr persönliche Einblicke und webt Storytelling in die verschiedenen Kapitel ein, ohne dass es ermüdet.
Die Geschichten und Rezepte greifen ineinander und machen das Buch zu einem österreichischen Schmankerl. Es enthält bodenständige Rezepte, einen Fokus auf hochwertige Zutaten und die Liebe zum Kochen. Die österreichischen Begriffe machen die Rezepte gleich noch besser: Topfen-Kräuter-Sauce, Rohnenknödel oder Erdäpfelschmarren.
Nach ein paar Seiten hat man das Gefühl, bei Familie Bründl am Tisch zu sitzen und mitessen zu wollen. Nur das Nachkochen muss man selbst übernehmen – aber das sollte mit diesem Buch kein Problem sein.
Ich kannte Paula Bründel vorher nicht, aber beim Durchblättern dachte ich sofort: Das ist Alpenküche für alle, die Fernweh nach Österreich haben. Das Buch ist eine Bank: klassische, sauber erklärte Rezepte, verständlich und zugänglich. Keine unnötigen Spielereien, keine bemühten Trends, sondern ehrliche, regionale Küche mit Herz.
Die Autorin wirkt sympathisch und authentisch; man spürt ihre Leidenschaft. Ja, manches erinnert an Lafer & Co., aber hier trägt die Persönlichkeit das Buch. Von Paula Bründel werden wir sicher noch mehr sehen.
Endlich kochen von der Influencerin und Köchin Paula Bründl ist ein stilistisch und inhaltlich schlüssiges Kochbuch mit Schwerpunkt auf alpenländischer Wohlfühl- und Heimatküche.
Die Gliederung der Rezepte in Alltags- und Lebensabschnitte sowie die Verarbeitung der Zutaten passen gut zum Gesamtgefühl der Rezeptesammlung.
Die Köchin präsentiert ihre Lieblingsgerichte und schafft durch die besondere Ästhetik, die Dramaturgie der Speisenabfolge und das Einfließen biografischer und handwerklicher Anekdoten ein schönes, rundes, atmosphärisches Kochbuch, das trotz etwas gehobenerem handwerklichem Anspruch niedrigschwellig und alltagstauglich bleibt.
„Je mehr du kochst, desto erfüllter ist dein Leben“ – Paula Bründls Credo, und beim Lesen glaubt man es sofort. Ihr erstes Buch wirkt wie ein Gegenentwurf zur hektischen Alltagsküche: langsam, erdend, echt.
Selten habe ich ein so wertschätzendes Vorwort gelesen. Bründl sortiert ihre Rezepte nicht nach Gängen oder Jahreszeiten, sondern nach Gefühlen – etwa unter „Hoamkemma – Die Magie des Miteinander“, wo Gerichte versammelt sind, die nach Kindheit, Familie und Geborgenheit schmecken. Ungewöhnlich, aber bei ihr vollkommen glaubwürdig.
Die Anleitungen sind gut beschrieben, die „Kleine Reparaturschule“ hilft bei zu scharf, zu salzig oder zu sauer – Tipps, die wirklich jede*r brauchen kann. Zwischen deftigen Klassikern und modernen Varianten erschließt sich die Philosophie der Autorin: weniger Schnickschnack, mehr Seele. Im Kapitel „Furtkemma“ findet man außerdem international inspirierte Gerichte ihrer Reisen.
Für meinen Geschmack gibt es etwas viele Fotos der Autorin, aber insgesamt ist das Buch optisch sehr gelungen: atmosphärische Bilder, warme Gestaltung, viel Liebe zum Detail.
Einfach herzhaft & süßBlick ins Buch

Ø 7.4

Einfach herzhaft & süß

Autor/-in: Verlag: Brandstätter Verlag

Dominik Süss gehört mit seinen 25 Jahren zu den ganz jungen Kochstars. Der Social-Media-Star stiftet täglich seine vielen Follower*innen zum Kochen an und zaubert einfache Gerichte mit dem besonderen SÜSS-Touch. Dem Profikoch wurde das Handwerk in … [weiterlesen]

Begründung der Jury:

Dominik Süß präsentiert weit mehr als nur Rezepte – es ist eine kulinarische Reise durch sein Leben. Zwischen Klassikern aus dem Wirtshaus seiner Eltern und (Ur-)Großeltern finden sich moderne leichte Gerichte aus Kanada, Dänemark, seinen Reisen und seinem Alltag als Koch und Social-Media-Persönlichkeit. Alles alltagstauglich, alles mit persönlicher Handschrift.
Praktische Icons, klare Schritt-für-Schritt-Anleitungen und QR-Codes zu Videoanleitungen machen das Buch besonders einsteigerfreundlich. Die Rezepte decken eine große Bandbreite ab: traditionell, international, vegetarisch, vegan, gluten- oder laktosefrei. Mein persönliches Highlight: das Vegan Beef Tatar.
Tipps zur Geschmacksbalance und die „25 Küchen-Must-Haves“ sind eine gute Ergänzung. Insgesamt ist das Buch authentisch, vielseitig und motivierend – seine Zielgruppe erreicht es punktgenau.
Dominik Süss hat eine Mission: das Kochen. Weil dieses Handwerk seine Leidenschaft ist, möchte er möglichst viele Menschen dazu bringen, es ihm gleichzutun. Auf Instagram macht er das mit über 150.000 Follower:innen und seinem Koch „Speedy“ sehr erfolgreich.
Diese Leichtigkeit in ein Buch zu übersetzen, ist jedoch schwierig. Süss wählt den Weg des geringsten Widerstands und bleibt bei den Rezepten niedrigschwellig, damit möglichst viele sie nachkochen können. Einfache Rezepte, gut strukturiert und mit Tipps zur Zubereitung, zeichnen das Buch aus.
Ein Highlight sind die Originalrezepte aus dem Familienbetrieb – Wohlfühlküche aus dem Wirtshaus. Manchen Bildern fehlt es jedoch genau an dieser Wärme. Nichtsdestotrotz ist das Buch eine zuverlässige Rezeptsammlung.
Dominik Süss’ Buch beginnt mit einer Übersicht über Geschmäcker und passende Zutaten, die jedes Gericht ausbalancieren können. Dazu kommen einfache, aber hilfreiche Hinweise: mehr Hitze für mehr Geschmack, Zeit fürs Abschmecken, die richtige Füllmenge für Töpfe und Pfannen. Gerade für Einsteiger:innen ein guter Werkzeugkasten.
Dann folgen Vorspeisen, Suppen, Hauptgerichte, Originale aus dem Wirtshaus Süss, Desserts, Brot, Dressings, Basics. Das Layout ist klar strukturiert. Die Fotos von Kevin Ilse schwanken jedoch: Einige sind atmosphärisch, farblich abgestimmt und appetitlich (der perfekte Fisch, Brokkolipasta mit Garnelen, Schokocookie, Fregola mit Pilzen). Andere hingegen wirken irgendwie altmodisch, unnuanciert oder wenig einladend (Kartoffel-Chicorée-Salat, Eierlikörtorte, Brokkolitaler, schnelle Falafeln).
Der Gesamteindruck ist: gut, solide, herzhaft. Doch insgesamt fehlt mir etwas der rote Faden in dieser Mischung aus Basics, Familienrezepten und modernen Kreationen von Dominiks Reisen.
Schönes, handliches Format und gute Gliederung – man findet sich schnell zurecht. Das Buch richtet sich klar an ein jüngeres Publikum, das Lust hat, Kochen zu lernen. Basics zu Tools, Techniken und Geschmacksaufbau sind gut erklärt.
Die Rezepte sind abwechslungsreich und teilweise ambitioniert. Man sollte bereit sein, Zutaten zu besorgen und Zeit zu investieren. Was mir etwas fehlt, ist eine klare Handschrift – es bleibt solide, aber ein wenig allgemein.
Trotzdem: ein motivierendes Kochbuch für Einsteiger, ohne Oberflächlichkeit.
Einfach herzhaft & süß von Dominik Süss, Sprössling einer alteingesessenen Gastronomenfamilie und Koch-Influencer, ist eine persönliche Rezeptesammlung.
Süss möchte vor allem Hemmungen abbauen und Freude am Genuss wecken. Die Rezepte selbst sind sehr einfach und alltagstauglich.
Einführend umreißt der Autor fachliche und handwerkliche Themen und gibt Einblicke in Material- und Warenkunde.
Optisch, vor allem im hinteren Teil, schlüssig, wirkt das Buch stilistisch an manchen Stellen sprunghaft und willkürlich.
Für Fans und junge Kochanfängerinnen und -anfänger ein guter Einstieg in die persönliche Küche von Dominik Süss.
Nenad at home

Ø 7.4

Nenad at home

Ein persönliches Kochbuch

Autor/-in: Verlag: AT Verlag

Nenad Mlinarevic gehört zu den bekanntesten und wandelbarsten Köchen der Schweiz. Er war Koch des Jahres mit 18 GaultMillau-Punkten und zwei Michelin-Sternen – und hat sich dann entschieden, in seiner Heimatstadt Zürich nochmals neu anzufangen. Sein … [weiterlesen]

Begründung der Jury:

Bei einem silbrig glänzenden Kochbuch ohne Food auf dem Cover liegt die Vermutung nahe, dass es sich um High-End-Küche handelt. Doch der Titel „Nenad at Home“ bricht mit diesem Schein. Rezepte für den Alltag, entwickelt von einem Schweizer Spitzenkoch.
Die Gerichte sind tatsächlich geeignet, die Alltagsküche aufzupeppen, und meistens auch einfach nachkochbar. Etwas Planung ist erforderlich, wenn mehrere Querverweise auf Basics wie Limettenblattöl oder eingelegte Schalotten Teil des Rezepts sind. Das Buch richtet sich jedoch an Menschen, die Lust am Kochen haben, weshalb der Mehraufwand zumutbar ist. Von 15-Minuten-Blitzrezepten ist auch nie die Rede.
Die Typografie klemmt bei den Zutaten, etwas mehr Raum würde die Lesbarkeit vereinfachen. Die Kapitel „Tools“ und „Fertigprodukte“ greifen die cleane Inszenierung der Gerichte auf und kommen ohne Worte aus – ungewohnt und sehr schön.
Sehr modernes, selbstbewusstes Layout. Beim Aufschlagen wird klar: Das hier soll anders sein. Farben und Typografie sind ungewohnt, aber bewusst gewählt.
Die Rezepte tragen stark die Handschrift des Autors – kreativ, eigenständig, nicht beliebig. Das ist kein simples Alltagskochen, sondern Kochen mit Anspruch. Manche Gerichte sind fordernd, was bei einem Spitzenkoch fair ist.
Die Fotografie ist teils stark, teils sehr nüchtern – Geschmackssache.
Ein kreatives Buch mit Persönlichkeit, das nicht versucht, massentauglich zu sein.
Nenad at home ist ein „persönliches Kochbuch“ des Kochs Nenad Mlinarevic und versammelt seine Lieblingsrezepte. Gedacht sind die Gerichte zum Teilen, und der Fokus liegt auf Wohlfühlküche, die mit Liebe zubereitet wird.
Die Rezepte selbst hören sich spannend an und bringen Nenads Erfahrung als Spitzenkoch und seine persönliche Note mit.
In der Umsetzung setzt er auf etwas Vorwissen und Rezeptverständnis. Die Lesbarkeit ist nicht sehr flüssig, weil die Bilder nicht zusammen mit den Rezepten auf einer Seite stehen.
Die Ästhetik ist in sich schlüssig und besonders; viele Fotografien von Details einzelner Küchenutensilien oder Zutaten wirken allerdings etwas deplatziert oder unnötig.
Die Gerichte selbst sind spannend, und er inszeniert auch eher ungewöhnliche oder wenig gängige Zutaten wie Gerste, Kondensmilch oder ein Gericht aus Sellerie sehr lässig und ansprechend.
Nicht ganz niedrigschwellig, aber schlüssig umgesetzt und besonders in der Rezepteauswahl.
Wird es hier sterneverdächtig kompliziert? Nein. Die Rezepte in Nenad at Home sind bei Mlinarevic zu Hause entstanden und zeigen, was er für sich und seine Gäste gerne kocht: authentisch, zugänglich und ohne exotische Zutaten oder besondere Techniken.
Die Struktur ist klar gegliedert – von morgens bis abends. Die Rezepte lassen sich überwiegend gut am heimischen Herd umsetzen, ein bisschen Kocherfahrung sollte man jedoch mitbringen. Die Zutatenlisten sind schlank, die Anleitungen ausführlich und präzise. Wichtigste Grundlage sind die 18 Basic-Rezepte: Ohne sie steht man schnell auf dem Schlauch, denn viele Gerichte enthalten bis zu sechs Teilrezepte. Gute Vorbereitung ist hier essenziell.
Positiv: Alle Zutaten werden sehr genau abgewogen.
Verbesserungswürdig: Angaben zur Größe von Backformen fehlen.
Gestalterisch ist das Buch bewusst eigenständig: silbernes Cover, hochglänzendes Papier, klare Typografie, ästhetische Food- und Produktfotografie. Das ergibt ein stimmiges Gesamtbild – allerdings reflektiert das Hochglanzpapier stark und erschwert das Lesen bei Lampenlicht. Für den Preis von 55 Euro hätte ich mir zudem etwas mehr Inhalt gewünscht.
Nenad Mlinarevic widmet sein erstes Buch der Küche seines Herzens – und alle Fotos sind tatsächlich in seiner eigenen Schweizer Küche entstanden.
Umso auffälliger ist der visuelle Bruch: Das Buch wirkt wie ein Hochglanzobjekt mit viel Silber, reflektierenden Oberflächen und einer fast futuristischen Atmosphäre. Die Bildsprache ist extrem klar, teils stark vergrößert, hart ausgeleuchtet. Das erzeugt Distanz, wo ich Nähe erwartet hätte.
Als ich mir den Fotografen Joan Minder anschaue, wird schnell klar, woher der Look kommt: Er arbeitet viel für modern-minimalistische, designorientierte Marken. Im Kontext eines Buchs über Herzensgerichte wirkt der Look unterkühlt.
Inhaltlich hat mich das Buch mehr abgeholt. Die Marinaden, Öle und Saucen im ersten Kapitel sind vielseitig, mutig und echte Upgrades für fast jede Küche: Limettenblattöl, Röstlauchöl, warmer Rapsschaum, Shiitake-Marmelade. Auch das Kapitel „Kochen für Freunde“ liefert tolle Ideen: Das Zitronenrisotto mit Langustinen und grünem Spargel oder das Vitello Trota mit Tomatenvinaigrette klingen großartig. Nur die Bilder dazu … sind einfach nicht mein Ding.
Zum Schluss gibt es noch 34 Seiten mit stark vergrößerten Fotos von Tools und Lieblingsfertigprodukten – allerdings stehen die Infos dazu auf gerade mal zwei Seiten.
Insgesamt ist das Buch für meinen Geschmack aus der Balance geraten.
Simple is Best

Ø 7.4

Simple is Best

Einfach aussergewöhnliche Rezepte

Autor/-in: Verlag: AT Verlag

Wie man Menschen verwöhnt, die schon alles haben, weiß Ralph Schelling. Der Private Chef reist zu seiner betuchten Klientel auf der ganzen Welt und bekocht sie. Sein Herz gehört der lokalen Alltagsküche, die er mit Innovation, viel Aroma und einer … [weiterlesen]

Begründung der Jury:

Simple is Best ist das Kochbuch des Foodstylisten, Private Chef und Influencers Ralph Schelling. Es reiht sich thematisch ein und folgt dem Trend, persönliche Lieblingsgerichte mit handwerklicher Zugänglichkeit, Alltagstauglichkeit und dem Anspruch zu kombinieren, bei den Nachkochenden wohlig-nostalgische Erinnerungen und Gefühle hervorzurufen.
Das gelingt gut; die meisten Gerichte versteht man sofort, und sie machen Lust, nachgekocht zu werden. Man erkennt selbst in den schlichten Gerichten, dass Schelling kulinarisch viel herumgekommen ist und neben allem handwerklichen Know-how genau weiß, dass ein gutes Gericht vor allem Gefühle und Erinnerungen auslösen muss.
Der reportagenhafte und ungefilterte Stil der Fotos ist schlüssig und bleibt dem Motto Simple is Best stets treu. Mit kleinen Anekdoten und Tipps zu den einzelnen Gerichten macht Schelling die Speisen nahbar und appetitlich.
Schönes Buch!
Ralph Schelling ist vielgereister Schweizer Spitzenkoch und als Privatkoch für internationale Stars unterwegs. Trotz dieses glamourösen Umfelds liegt sein Fokus auf etwas ganz Bodenständigem: Geschmack. Genau darum dreht sich sein erstes Buch: Gerichte, die glücklich machen.
Die Zutatenlisten sind angenehm kurz – zugleich tauchen aber Produkte wie Hojicha-Tee, Jasminessenz oder Kombupulver auf, die nicht überall leicht zu bekommen sind. An manchen Stellen hätte ich mir bei Klassikern ein mutigeres Abbiegen gewünscht, vor allem in „Big Plates“. Fleischbällchen mit Kartoffelbrei, Kotelett mit Rosmarinkartoffeln, geschmorte Kalbsbäckchen – alles lecker, aber vertraut. Richtig spannend wird es in „Small Plates“: Pesce Crudo mit Orange und Salzkapern, Gemüsebällchen mit Green Herb Sauce oder die Faux Gras – eine vegetarische Interpretation von Foie Gras.
Sehr charmant sind die kleinen persönlichen Anekdoten, die das Buch durchziehen und ihm Wärme verleihen. Mein Favorit: die Quick Tortilla aus Chips statt Bratkartoffeln. Schneller geht’s nicht.
Markus Pritzis Bilder lassen uns Ralph beim Kochen über die Schulter schauen, die Bildsprache hat keine gestellte Hochglanzanmutung – sie macht schlicht Lust, sofort selbst loszulegen. Ein charmantes, weitgehend alltagstaugliches Kochbuch mit einem Hauch Luxusküche. Wermutstropfen: die fehlenden Zeitangaben.
Kann jemand, der in der Sternegastronomie gearbeitet hat und heute als Private Chef für Luxus-Marken kocht, tatsächlich einfache Alltagsküche? Absolut. Ralph Schelling beweist mit seinem ersten Kochbuch, dass „simpel“ keineswegs langweilig bedeutet. Sein Herz schlägt für saisonale, regionale Zutaten, die vermeintlich schlichte Rezepte zu kleinen Highlights machen – etwa durch angeröstetes Mehl in den „Butter-Guetsli“ oder ein paar Tropfen Olivenöl auf der Schokomousse.
Einem starren Konzept folgt das Buch nicht; Schelling hat gesammelt, was ihm selbst Freude macht. „In Wahrheit wünschen sich die meisten einfaches, gutes Essen“, schreibt er – und genau das liefert er. Die Rezepte reichen von Frühstück bis Dinner, von Snacks und Pickles bis zu Süßem und Drinks, oft ergänzt durch kleine Profitipps aus seiner Küche.
Die Zutatenlisten bleiben angenehm kurz, die Zubereitung ist unkompliziert und absolut alltagstauglich. Nur wenige Ausnahmen erfordern Spezialgeräte – eine Takoyaki-Pfanne werden wohl die wenigsten besitzen. Einziger Kritikpunkt: Die Portionen sind nicht einheitlich konzipiert, was das Arbeiten manchmal erschwert.
Buchgestaltung und Foodfotografie sind klar, reduziert und schnörkellos – passend zum Konzept. Manche Bilder könnten schärfer sein, doch im Gesamten passt das Erscheinungsbild sehr gut.
Die Geschichte hinter diesem Buch ist interessant: Ein Schweizer Privatkoch gibt preis, was er für die Reichen dieser Welt kocht. Am liebsten etwas Einfaches, wie der Titel verrät. Die Rezepte sind in verschiedene Kategorien wie „Snacks“, „Pasta“ oder „Big Plates“ gegliedert.
Leider driftet das Einfache ab, wenn Zander in Sushiqualität besorgt werden muss, um „Purple Snackers“ zuzubereiten, die aber nicht violett sind wie abgebildet, weil das Originalrezept zu kompliziert ist. Äh, ok? Zu einfach wird es dagegen, wenn Kartoffelchips mit Eiern vermischt werden, um daraus „Quick Tortillas“ zu machen.
Abgesehen von solchen Ausreißern bringt das Buch einfache mediterrane Küche in die eigenen vier Wände. Die Gestaltung mit bunten Schriftfarbkombinationen und Fotos, die wie aus der Hüfte geschossen wirken, ist einen Tick zu verspielt. Die Waage zwischen „Easy Peasy“ und Nutzbarkeit kippt manchmal zu sehr ins Lässige. Mehr Schärfe würde manchen Bildern guttun.
Sehr schönes Cover, starkes Außendesign – innen dann überraschend grelle Farben und bunte Schriften. Der Einstieg ist zugänglich und sympathisch, doch insgesamt bleiben die Rezepte für mich recht beliebig.
Die Bilder strahlen Spaß und Dynamik aus, aber mir fehlt eine erkennbare Handschrift in den Gerichten. Problematisch finde ich, dass das Signature-Dish („Purple Snackers“) nicht korrekt im Buch enthalten ist. Wenn man ein Kochbuch veröffentlicht, sollten die Schlüsselgerichte nicht geheim bleiben.
Ein paar leichte italienische Einflüsse, einige einfach umsetzbare Rezepte – das Buch wird Fans finden, die eher den Lifestyle als die Rezepttiefe suchen.

Weitere Kochbücher zum Thema Newcomer aus den früheren Jahren:

2025202420232022